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Google bestraft Websites wegen Verstoß gegen Richtlinien für Webmaster

Google hat schon immer darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen die definierten Richtlinien für Webmaster negative Folgen haben können. Die Ernsthaftigkeit dieser Stellungnahme wurde in den letzten Monaten mehrmals verdeutlicht  – das Google Search Quality Team erkennt und bestraft Linknetzwerke und Blog-Marketing-Plattformen, die nach den Google Qualitätsrichtlinien für einen unnatürlichen Linkaufbau verantwortlich sind.

Beitrag am 26.08. 12 Uhr aktualisiert

Am 18. August 2014 hat Johannes Mehlem aus dem Google Search Quality Team angekündigt, dass Google gegen zwei große Linknetzwerke entsprechende Abstrafungen durchgeführt hat. Unsere Analyse hat ergeben, dass in Deutschland zwei große Blog-Marketing-Plattformen betroffen sind: Rankseller und Teliad.

Quelle: https://twitter.com/JohannesMehlem/statuses/501283086123163648.

Die Abstrafung hat für die beiden Netzwerke nun extreme Folgen – die Suchmaschinensichtbarkeit der Websites rankseller.de und teliad.de bei Google brach förmlich ein. So können sie nicht mehr über viele thematische Suchbegriffe gefunden werden und sogar für markenbezogene Keywords findet man die Websites in den organischen Suchergebnissen aktuell nicht mehr.

Suchmaschinensichtbarkeit von Teliad.de nach der Abstrafung.

Bild: Verlust der Suchmaschinensichtbarkeit der teliad.de-Website (Quelle XOVI)

Abstrafung bei rankseller.de

Bild: Verlust der Suchmaschinensichtbarkeit bei rankseller.de (Quelle XOVI)

Betroffen sind aber nicht nur die Plattformen. In der letzten Woche haben viele Website-Betreiber entsprechende Nachrichten von Google bekommen, in denen explizit darauf hingewiesen wird, dass auf Websites ein Muster mit künstlichen und unnatürlichen Links erkannt worden ist. Zum Glück bedeutet dies für die Betreiber aber nicht immer die sofortige Abstrafung der betroffenen Website, sondern gilt quasi als „gelbe Karte“ von Google und sollte sehr ernstgenommen werden.

Wir haben für Sie ein paar kleine Tipps zusammengestellt, wie Sie bei Verdacht überprüfen können, ob ein Verstoß gegen die Google Richtlinien hinsichtlich Backlink-Aufbau besteht:

  • Stellen Sie sicher, dass Sie über ein Webmaster Tool Account verfügen. Wenn Sie einen solchen Account noch nicht haben, können Sie auf dieser Website ein Konto kostenlos einrichten bzw. einrichten lassen.
  • Schauen Sie in Ihren Webmaster Tools, ob Sie eine Benachrichtigung über die manuellen Strafmaßnahmen von Google bekommen haben. Diese Information befindet sich auf der Seite „manuelle Maßnahmen“ im Bereich „Suchanfragen“:
Google Webmaster Tools

Bild: Manuelle Maßnahmen bei Google Webmaster Tools.

 

  • Führen Sie eine Analyse der Verlinkungen durch und identifizieren Sie potentiell schädliche Kandidaten.
  • Führen Sie entsprechende Korrekturen bei der existierenden Verlinkung durch. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1. Schädliche Links entfernen,
    2. bei den Links nofollow-Attribute verwenden,
    3. eine Zwischenseite bei ausgehenden Links schalten, die in Google nicht indexiert wird.

Diese Reaktion von Google bestätigt wieder einmal unsere Auffassung, dass man langfristig nur mit einem natürlichen Backlink-Aufbau erfolgreich sein wird und wir raten dringend von risikoreichen Linkkäufen ab.

Für weitere Fragen zu diesem Thema oder anderen SEO-Themen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche und Top-Positionen in den Suchergebnissen. 🙂


5 thoughts on “Google bestraft Websites wegen Verstoß gegen Richtlinien für Webmaster

  1. @ Alexander
    Etwas reißerisch der Titel deines Blogposts 😉
    Ich habe mit einigen Webmastern gesprochen, die „Post“ von Google bekommen haben, obwohl sie keine Seiten bei teliad oder Rankseller vermarkten. Ich glaube daher auch, dass das eine groß angelegte Aktion von Google, und dass die Maßnahmen gegen Rankseller und teliad nur ein Teil davon waren.

  2. Thomas, das ist auch so. Google stiftet doch jetzt Verwirrung an und alle die keinen kühlen Kopf bewahren ziehen jetzt die Hosen aus und zeigen Google welche Links sie gekauft, gemietet und sonst was haben.
    So macht man es Google eben ganz einfach und schießt sich dazu auch selber ins Abseits, weil man Google damit offenbart wo man getrickst hat.
    Deshalb kann auch ich immer wieder nur sagen: Macht mehr aus Eurer Onpage Optimierung und Eurem Content (also auch Videos, Bilder, Grafiken uvm.)! 🙂

  3. Da es bisher noch niemand gesagt hat, sag ich’s jetzt einfach mal: Ein bisschen mehr an den User denken und ein bisschen weniger an die Suchmaschine. Ich bin weder ein ausgewiesener SEO Spezialist noch ein Google-Insider. Aber als Nutzer geht es mir tierisch auf den Nerv, wenn mir Google Suchergebnisse liefert, die für mich nicht relevant sind.

    Wenn man nicht ganz blauäugig ist, könnte man die These in den Raum stellen, dass Googles Maßnahmen darauf abzielen dem Nutzer bessere und relevantere Ergebnisse zu liefern.

    Und ganz ehrlich, wer sich mit welchen Maßnahmen auch immer auf den SERPs an eine Position schleicht, die ihm im Hinblick auf die Relevanz seiner Inhalte für den User nicht zusteht, wird nicht nur von Google abgestraft, sondern auch vom User.

    Da muss man dann vielleicht mal hinterfragen, ob die SEO-Ziele und die Unternehmensziele nicht manchmal gegenläufig sind. Eine gute Positionierung in dern SERPs ist das eine, aber wenn die Besucher nicht konvertieren, ist außer Spesen nichts gewesen.

    Deshalb halte ich die These: Liebt dich der Nutzer, liebt dich auch Google nicht für ganz verkehrt.

  4. Zwei Wochen sind seit der Abstrafung vergangen.

    Die SEO-Sichtbarkeit von beiden abgestraften Websites hat das Null-Niveau noch nicht erreicht, tangiert aber diesen Wert.

    Mittlerweile steht das Thema „Linkbuilding“ bei vielen SEOs ganz oben auf der Agenda. SEO-United hat heute dazu einen Blogbeitrag mit Meinungen von SEO-Gurus veröffentlicht: http://www.seo-united.de/blog/seo/linknetzwerke-komplett-abmelden-oder-nur-richtig-nutzen-216.htm. Das Quorum ist gegen unnatürliches Linkbuilding, was natürlich verständlich ist. 😉

    Eine Frage steht noch im Raum: Wer ist der Nächste? Die Betreiber von noch nicht abgestraften Linknetzwerken und Tauschsystemen sollten sich Gedanken machen und von den Fehlern anderer lernen. Ich denke aber, dass diese Art des Linkbuildings unter Optimierern immer unpopulärer wird. Nicht nur weil es risikoreich ist, sondern weil es effektivere und vor allem saubere Methoden gibt, Websites zu promoten.

    Denkt ihr auch, dass Linkbuildingsysteme nach den letzten Google-Maßnahmen immer weniger fürs Linkbuildung eingesetzt werden?

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