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Wie kommt der Berg zum Messebesucher?

Die Vorfreude bei mir, Alex und Rudi war riesig, als die Einladung von Dynafit für die Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode in München – kurz ISPO – bei uns einging. In München konnten wir nicht nur in spannenden Kundengesprächen Dynafit besser kennenlernen, sondern auch hautnah die Marke an ihrem Messestand  erleben. Die ISPO hielt für uns queos so einiges bereit: Ein Riesenareal gefüllt mit Messeständen, dem Neuesten und Innovativsten, was die Branche so zu bieten, und rund 80.000 wintersportbegeisterte Besucher – also wirklich viele Menschen. Unsere Gelegenheit also mit der Branche weiter auf Tuchfühlung zu gehen und der eigenen Sportbegeisterung freien Lauf zu lassen.

Die Herausforderung der Aussteller liegt definitiv darin, das Ski- und Snowboarderlebnis in eine sterile Messehalle zu tragen. Wie vermittelt man die Lust am Sport, wenn weit und breit kein Schnee zu sehen ist? Ein für uns sehr interessantes Konzept wurde am Stand von Mammut umgesetzt: Mit dem Einsatz einer Skisimulation via Oculus Rift hat man das Skierlebnis direkt in die Messehalle geholt. Ein absolut geschickter Schachzug Gaming, Sport und Marketing zu verknüpfen, Chapeau! Davon wollen wir mehr sehen: mehr Augmented Reality am Point of Sale, mehr Oculus Rift, mehr Google Glasses und mehr SmartEyeglasses. Wem das noch nicht genug Alpenluft ist, der kann auch vom heimischen PC aus die Mummut Gipfelstürmer vom #Project360 verfolgen. Eine spannende Kampagne, gut umgesetzt und gut mit dem Messeauftritt verknüpft.

Outdoor Abenteuer auch Indoor erleben

Outdoor Abenteuer auch Indoor erleben

Büdchenschau

Die ISPO ist der Umschlagplatz für innovative Sporttechnologie. Daher war es umso erschreckender, dass sich dieser Innovationsgeist nicht immer im Marketing widerspiegelt. Die Messestände konnten zwar durch die Bank mit einem schicken Design punkten, betritt man aber die Stände, findet man sich oftmals in schnöden Verkaufsbuden wieder. ISPO da kannst du mehr! Messebuden können mehr als nur verkaufen, zum Beispiel unterhalten, informieren oder begeistern. Das scheint aber in der Showroomreihe von München noch nicht ganz durchgesickert zu sein. Mit einigen löblichen Ausnahmen wurde die Innovationskraft der Marken nicht im Marketing ausgeschöpft. Das zeigt sich auch bei der Generierung von Follow-Ups an den Ständen. Hier werden noch immer Visitenkarten ausgetauscht und Gewinnspielkarten verteilt. Wo sind die neuen Ideen, Leute an den Stand zu ziehen?

Unendlich viele Mützen

Unendlich viele Mützen

Und auch bei der Social Media Unterstützung hätte ich mir mehr Mut zur Innovation gewünscht, zum Beispiel den Einsatz von Indoor-Maps. Das riesige Areal der ISPO schreit ja förmlich danach von Google aufgenommen zu werden. Auch das schon längst geläufige Einchecken über Foursquare ist bisweilen nur ein einigen ausgewählten Ständen möglich. Von RFID und IBeacon möchte ich jetzt gar nicht anfangen. Fazit: Jede Menge verschenkte Potenziale.

Work hard – play hard

Trotz der kleinen Kritik, dass Feeling auf der Messe stimmt. Das zeigt sich auch bei den Standpartys. Da kann es dann passieren, dass am Stand von Dynafit das gute Alpenstöffchen zu früh aufgebraucht ist und die Party zum Nachbar verlegt wird. Alles in allem war es ein krasses Gesamterlebnis. Viele starke Inputs der Outdoorbranche, die ganzen Möglichkeiten Equipment und Sportarten zu testen, die ausgelassene Stimmung und dann noch die Präsenz einiger Top Athleten der Branche machten die Messe absolut erlebenswert.

queos auf dem Weg zur Dynafit Standparty

queos auf dem Weg zur Dynafit Standparty

Bilder sagen mehr als Worte, klickt doch einfach mal durch unsere Galerie.


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