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Einfach mal MACHEN: Planning Barcamp in Hamburg

Einmal die Elbe runter und auf in die Agenturstadt Hamburg hieß es letzten Freitag für Anja und mich. Grund unserer Reise war das 4. Planning Barcamp – eine kleine und sehr inspirierende Plattform zum Austausch unter Plannern. Was wir die 2 Tage so geMACHT haben, erfahrt hier im Blogpost:

Planning Barcamp - eine produktive Gemeinschaft

Thematisch eingeleitet wurde das Barcamp eigentlich schon am Montag beim queo Ideenkreis: Wie ihr vielleicht wisst, haben die Bastelliebhaber Vogelhäuschen gebaut und verziert. Eigentlich eine perfekte Session für das Barcamp, stand doch dieses Jahr alles unter dem Motto „MACHEN“. Denn manchmal ist ein Perspektivenwechsel nötig. Brand Planning ist Denksport und deswegen braucht es ab und zu frische Energie. Deswegen erwarteten uns am Freitag Abend im Betahaus in Hamburg auch richtige MACHER. Dazu gehören z.B. die Besitzer von Dieter Sanchez, einem kleinen Fastfood-Imbiss der für die anwesenden Planner ein Hotdog-Buffet aufgebaut hatte. Essen zum selber MACHEN – versteht sich. Danach folgten drei Impulsvorträge: AliGregor und John erzählten warum sie heute genau das MACHEN was sie tun. Einer besser als der andere. Statt über Details ihrer Idee zu sprechen, erzählten sie uns ihre Geschichte. Emotional, einprägsam und unterhaltend. Ein weiterer Beweis, weswegen sich auch Unternehmen in ihrer Kommunikation mehr dem „Warum“ als dem „Was“ widmen sollten.

Nach dem „Kennenlernen“ (gut, 90% der Teilnehmer sind Hamburger) begannen am Samstag die Sessions. Anja ging mit Gregor, einem Street Artist, im Hamburger Schanzenviertel spazieren („Mentalgassi“). Auf der Suche nach besonderer Straßenkunst fokussierte sie sich ganz auf das Detail. Dieser Perspektivenwechsel zeigte anschaulich wie unterschiedlich Probleme, Konzepte und Kommunikation aussehen können, je nach dem, welchen Blickwinkel ich einnehme. Während dessen unterhielt ich mich in kleiner Runde mit Gründern über den Business Model Canvas. Dabei ging es vor allem um die Beschreibung der Idee, z.B. mittels des Value Proposition Canvas. Dabei ist auch deutlich geworden, dass diese Tools nicht nur Unternehmern, sondern auch Agenturen helfen können: Warum nutzt man solch ein Vorlage nicht für ein Kundenbriefing? Dabei würde man sicherstellen, sowohl das Geschäftsmodell als auch das Nutzenversprechen wirklich verstanden zu haben. Welch perfekte Voraussetzung für die ganzheitliche Betreuung eines Kunden…

Planning Barcamp - Zitatwand, handgemacht mit Kartoffelbuchstaben

In den Sessions gab es natürlich etwas zum selber MACHEN: So wurden Papierflieger gebastelt, das Smartphone-Zubehör für 2015 entworfen (mit ersten Prototypen!) sowie ein Planner-Font, aus Kartoffeln produziert mit denen auch die die tollsten Sprüche zum Thema MACHEN auf Papier gebracht wurden. Spontane Ideen wurden ebenso gesammelt: So haben wir etwas gesponnen wie man John’s App (Caramelized) bekannter bei denn Endkunden machen kann. Es wurden Ansätze gefunden, wie man die Kleiderkiste Hamburg mit MACHERN zusammenbringt, die ehrenamtlich helfen wollen. und wie man andere Menschen von der Idee begeistert. Zu guter letzt haben wir gemeinsam mit Anastasia über ihr Projekt anderStark gesprochen und versucht herauszufinden, welcher rote Faden für die Kommunikation gesponnen werden kann.

Am frühen Abend mussten Anja und ich dann auch leider schon wieder abreisen. Schade, beim nächsten Mal bleiben wir länger. Es war ein kurzer, aber sehr inspirierender Trip nach Hamburg mit vielen netten Gesprächen und neuen Kontakten. Beim nächsten Mal sind wir bestimmt wieder dabei, Hamburg war ein sehr guter Gastgeber. Und vielleicht ist ja auch Dresden irgendwann mal Austragungsort eines Planning Barcamps?

//kurz und teilbar//

queo war beim Planning Barcamp in Hamburg dabei und berichtet von echten MACHERN, Mentalgassi und warum ein Perspektivenwechsel manchmal notwendig ist.